
Bildungshungrig im Horizont der Freiheit
Wir Menschen sind bildungshungrig. Schon immer. Und wir sind es ein Leben lang. Es ist uns sozusagen in die Wiege gelegt. Vielleicht seitdem Eva und Adam von der Frucht des Baums der Erkenntnis gegessen haben. Vielleicht ist dies der Beginn unserer Neugier und dem Drang, immer mehr wissen und ergründen zu wollen.
Jedenfalls gefällt mir diese biblische Geschichte, in der es darum geht, dass der Mensch neugierig ist, zugreift und sich die Erkenntnis einverleibt. Ein Akt, mit dem er einerseits gewinnt, andererseits verliert. Er gewinnt die Freiheit und verliert das Paradies.
Es ist und bleibt ambivalent, denn Wissen und Erkennen bringen Lust und Leid zugleich hervor. Fragen wie „Was ist richtig, was falsch?“, „Was ist mir wichtig?“ oder das Nachdenken über den Sinn des Lebens und den Grund der Welt sind ein ewiges Antwortsuchen.
Also: Machen wir uns auf den Weg – bildungshungrig im Horizont der Freiheit.
